Posaunenchor Neuweiler


Nächster Auftritt:

 

30. März 2019 - 17.00 Uhr Ev. Kirche Altenwald

Mitwirkende:

Chor Amore laudis

Valeria Metzler (Orgel)

Susanne Riefer (Klavier/Keyboard)

Karsten Ramadan (Percussion)

Dieter Mantz Technik

Andrea Becker Gesamtleitung

 

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1965-2015 – 50 Jahre Posaunenchor Neuweiler. Er ist aus unserer Gemeinde gar nicht weg zu denken! Überkonfessionell spielt er das ganze Jahr zu allen möglichen Gelegenheiten. Und das Sommerfest hat in Neuweiler jahrelange Tradition. Der Posaunenchor probt wöchentlich freitags in den „Katakomben“ unter der Kirche in Neuweiler um 19.30 Uhr. Die musikalische Leitung hat Frau Christel Gärtner; für Organisatorisches ist Heinz Schneider zuständig.

Probe freitags, 19.30 Uhr, Kirche Neuweiler-Katakomben

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Rückblicke

Abendmusik Posaunenchor

„Eine Reise durch Raum und Zeit“ – Unter diesem Motto präsentierte der Ev. Posaunenchor Neuweiler seine diesjährige Abendmusik am 19. Januar in der Ev. Kirche in Neuweiler.

Der Posaunenchor betrat mit dieser Abendmusik in vielen Bereichen Neuland. Dies galt sowohl organisatorisch mit dem Konzert am Samstag anstelle des „gewohnten“ Sonntag, als auch musikalisch, diesmal abweichend vom sonstigen Konzept ohne Gastchor und ohne Orgelbeiträge. Dementsprechend anspruchsvoll war das Programm gewählt und es verlangte den Bläsern einiges an Kraft und Arbeit ab.

Unterstützt wurde der Posaunenchor dabei von Bläsern befreundeter Posaunenchöre aus Kirchweyhe (bei Bremen), Dirmingen, Schafbrücke und Bischmisheim. Diese Bläser musikalisch zu einem großen genau aufeinander abgestimmten Klangkörper zu vereinen war eine große Herausforderung für Christel Gärtner, welche die musikalische Gesamtleitung des Konzertes innehatte. Diese Aufgabe löste Christel Gärtner mit Bravour und es zeigte sich ein wirklich gut harmonierender und musikalisch in Bestform aufspielender Posaunenchor.

Das Programm war in drei verschiedene Blöcke aufgeteilt. Im ersten Block entführte der Posaunenchor das Publikum in die „Welt der Oper“. Sanft einsteigend mit dem „Marsch der Priester“ aus der Zauberflöte steigerte sich das Tempo mit der „Ouvertüre aus Nabucco“, um im hervorragend vorgetragenen „Abendsegen“ aus Hänsel und Gretel seinen für den Zuhörer beruhigenden Abschluss zu finden.

Der zweite Block widmete sich dem Thema „Musik aus Skandinavien“. Dabei war eine große Bandbreite des Schaffens skandinavischer Komponisten zu hören. Dieser Block startete sehr schwungvoll mit einer dreisätzigen Suite von Johann Helmich Roman. Darauf folgend gab es drei Sätze aus der wohlbekannten „Peer-Gynt-Suite“ von Edvard Grieg. Eingestimmt durch die „Morgenstimmung“ lockte der Posaunenchor in die „Halle des Bergkönigs“ um abschließend den wunderschönen Klängen von „Solveigs Lied“ zu erliegen. Zum Finale dieses Blockes ging die Reise weiter ins wunderschöne Karelien mit drei Sätzen aus der „Karelia Suite“ von Jean Sibelius.

„Jacob de Haan – der Komponist mit den vielen Namen“ war die musikalische Destination des letzten Blockes. Beginnend mit „Friends for life“ – einem Stück für Flügelhorn und Posaunenchor, welches er unter dem Synonym Dizzy Stratford schrieb, ging es weiter zu „Handelian Song“ – in welchem er unter dem Namen Robert van Beringen ein Thema von Georg Friedrich Händel geschickt für Blechbesetzung interpretiert hat. Die Reise endete schließlich mit „Oregon“. Mit diesem Stück, welches er unter seinem richtigen Namen veröffentlichte, wurden die Zuhörer ins Amerika des 19. Jahrhunderts mit der Besiedlung des Westens bis hin zum Pazifik entführt.

Zwischen den einzelnen Blöcken gab es in gewohnt gekonnter Weise vorgetragene Wortbeiträge von Rolf Kiwitt, der als Moderator durch den Abend führte. Er fand dabei den richtigen Ton, um die Interpretation der vorgetragenen Werke mit seinen Worten dem Publikum näher zu bringen. Beendet wurde das Konzert mit dem traditionellen „Altirischen Reisesegen“.

Ein besonderer Dank geht an alle Bläser aus den verschiedenen Posaunenchören, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses Konzertes beigetragen haben. Ebenso an Christel Gärtner, die dieses Konzert meisterlich vorbereitet hat und unermüdlich in vielen Proben die Musiker zur Bestleistung antrieb. Dank auch an Rolf Kiwitt für die Moderation und natürlich ein ganz großes Dankeschön an alle Besucher des Konzertes, die dem Posaunenchor seit so vielen Jahren die Treue halten und mit Ihrer Freude an der Musik immer wieder dafür sorgen, uns an unsere Aufgabe zu erinnern – dem Spielen zur Ehre Gottes, wie in Psalm 150 niedergeschrieben.

Heinz Schneider

 

 

                      Unsere Bremen-Fahrt               

 

Am 18.10. bzw. 19.10. machten sich insgesamt 7 Bläser/innen auf in den hohen Norden. Unser Ziel war der Ort Kirchweyhe bei Bremen. Vom dortigen Posaunenchor hatten wir eine Einladung, die Abendmusik am 20.10. mitzugestalten. Die Bekanntschaft mit dem Kirchweyher Chor kam durch einen Bläser zustande, der im Saarland studierte, damals im Posaunenchor Schafbrücke spielte und uns ab und zu in Neuweiler aushilft..

Wir hatten das umfangreiche Programm der Abendmusik schon seit einiger Zeit vorgeübt, so daß wir nicht ganz unvorbereitet zu den Proben kamen. Für uns war es ein Erlebnis, in einem ca. 30-köpfigen Bläserchor und in einer schönen großen Backsteinkirche zu spielen. Dort war aber die Akustik sehr gewöhnungsbedürftig - man hörte sich gegenseitig kaum.

Natürlich stand neben dem Musizieren auch ein Ausflug nach Bremen auf dem Programm, den jeder individuell gestaltete. Bremen bietet ja viele Möglichkeiten: z.B. ein Spaziergang an der Weser, ein Bummel durch die Gassen der "Schnoor", viele Einkaufsmöglichkeiten,  den Marktplatz mit dem "Roland" und den "Bremer Stadtmusikanten". Im berühmten Bremer Ratskeller aßen wir gemeinsam zu Mittag.

Der Höhepunkt unserer Reise war aber die Abendmusik am Samstag in der Fridericianus-Kirche. Da dort der Posaunenchor das Konzert ohne Mitwirkung der Orgel oder eines Vokalchores (wie es bei uns üblich ist) gestaltete, war das Programm für uns Bläser recht umfangreich und anstrengend. Aber die Mühen hatten sich gelohnt - das Konzert in der gut besuchten Kirche war ein gelungener Abend.

Nach den Proben traf man sich mit den Kirchweyher Bläsern, so daß die Geselligkeit nicht zu kurz kam, die Nächte aber schon...   Nach dem Konzert wartete in der Pizzeria "Vivaldi" ein reichhaltiges und sehr leckeres Buffet auf uns und es wurde ausgiebig gefeiert.

Am Sonntag ging es nach schönen und erlebnisreichen Tagen wieder in Richtung Saarland. Dabei durften wir ein weiteres Mal feststellen, daß die Bahnverbindungen durchaus nicht immer zuverlässig sind.

 

 

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Abendmusik Posaunenchor

Unter dem Motto „Ein feste Burg ist unser Gott“ veranstaltete unser Posaunenchor unter der Leitung von Christel Gärtner seine diesjährige Abendmusik. Passend zum Beginn des Jubiläums „500 Jahr Reformation“ war das Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ das zentrale
Element dieser Veranstaltung. So gab es neben dem klassischen Choral, der von der Gemeinde mit gesungen wurde auch eine für Blechbläser gesetzte Eröffnungsmusik und eine moderne Interpretation in Form eines Swings. Zu Beginn des Konzertes spielte der Posaunenchor eine Intrada von Melchior Franck und im weiteren Konzertverlauf gab es eine dreisätzige Suite von Giovanni Battista Sammartini, die ebenfalls von unserem Posaunenchor vorgetragen wurde.

Sehr gefreut hat uns, dass wir in diesem Jahr den ev. Kirchenchor Sulzbach unter der Leitung von Marina Gogelgans als Gastchor gewinnen konnten. Im Zeichen der Fusion unserer Gemeinde war dies für uns alle ein sehr schönes Ereignis. Das konnte man auch hören bei vier Sätzen aus der „Deutschen Messe“, die Kirchenchor und Posaunenchor gemeinsam vortrugen. Zuvor stellte der Kirchenchor mit drei Liedbeiträgen sein musikalisches Können unter Beweis.
Abgerundet wurde das Konzert durch die Sonate d‐Moll von Georg Philipp Telemann, die in zwei Blöcken in sehr guter Spielweise vorgetragen wurde. Die Solisten waren Ulrike Fersing, Querflöte und Marianne Tusch, Oboe. Begleitet wurden sie von Mark Belenki an der Orgel.

Im Rahmen der Abendmusik wurde Marianne Tusch als  Pfarrverweserin aus unserer Gemeinde verabschiedet.
Wir bedanken uns auf diesem Weg noch einmal bei ihr für den Dienst, den sie bei uns tat. Sie wird sich neuen Aufgaben zuwenden; von dieser Stelle wünschen wir ihr viel Glück.

Pfarrer Rolf Kiwitt hat wie immer durchs Programm geführt und hat uns mit schön ausgesuchten Texten auf das kommende Reformationsjubiläum eingestimmt.

Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden recht herzlich bedanken. Und natürlich bedanken wir uns auch bei Ihnen allen, die Sie uns immer wieder die Treue halten. Durch Ihren zahlreichen Besuch und durch Ihre Spenden – für die wir uns natürlich auch recht herzlich bedanken – sind Veranstaltungen wie diese möglich. Wir werden alles daran setzen, Sie auch weiterhin mit unserer Musik zu begeistern und freuen uns bereits jetzt auf alle kommenden Veranstaltungen.

Heinz Schneider

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Termine 2019

 

Ende Januar / Anfang Februar Konzert mit Bremern in Neuweiler

30. März Konzert mit dem Chor Amore laudis

 




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