26. Februar 2019

Neue Gemeindekonzeption


Die Gemeindekonzeption wird neu erarbeitet

Im Oktober 2018 bildete das Presbyterium einen Arbeitskreis, der die anstehenden Vereinbarungsgespräche zwischen dem Presbyterium einerseits und unseren Pfarrern andererseits vorbereiten soll. Die Vereinbarungsgespräche stehen gemäß einem Beschluss der Landessynode unter dem Motto „Zeit für das Wesentliche“. Gemeint ist damit, dass sich die Gemeinden bei der Gestaltung ihrer Aktivitäten auf das Wesentliche besinnen sollen. Das Problem: Für unsere neu gebildete Gemeinde gibt es noch keine anerkannte Definition für „das Wesentliche“. Das soll aber in einer Gemeindekonzeption beschrieben sein. Also schlug der Arbeitskreis dem Presbyterium vor, zunächst eine neue Gemeindekonzeption zu erarbeiten, und präsentierte auch schon bald einen Arbeitsplan der sich an folgenden Handlungsfeldern einer Gemeinde orientiert:

-    Gottesdienst und Kirchenmusik
-    Seelsorge und Gemeindearbeit
-    Erziehung und Bildung
-    Diakonie und soziale Arbeit
-    Ökumene.

Bis Weihnachten lag ein erster Textentwurf des Arbeitskreises vor, der als Diskussionsgrundlage für eine Klausurtagung am 12. Januar 2019 diente. Bei der Tagung wurde heftig, aber sehr konstruktiv gestritten, da naturgemäß viele unterschiedliche Ansichten, was im Gemeindeleben wichtig ist, zusammenprallten. Im Ergebnis konnte der Arbeitskreis eine deutliche Erweiterung des Entwurfes vornehmen. Bei einer Sondersitzung des Presbyteriums im Februar wurden deshalb nur noch wenige inhaltliche Veränderungen vorgenommen.

Das Presbyterium wird die aktuelle Fassung im März beschließen. Es ist vorgesehen, sie im Gemeindebüro auszulegen. Alle Gemeindeglieder sind aufgefordert, Anregungen und Bedenken einzubringen, die dann in der nächsten Aktualisierung berücksichtigt werden können. Auch auf der nächsten Gemeindeversammlung wird Gelegenheit geboten, die neue Gemeindekonzeption zu diskutieren und Verbesserungsvorschläge zu machen.

Das wichtigste Ziel ist erreicht: Wir können sinnvoll an der Vorbereitung der Vereinbarungsgespräche weiterarbeiten und als Nebenprodukt sollen die Dienstanweisungen unserer Pfarrer ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden.


Während der Klausurtagung im Januar hatten die Mitglieder des Presbyteriums ein Netz aus Wollfäden gespannt, mit dem sehr schön die Verbindung zwischen den Menschen der Gemeindeteile symbolisiert wurde. Danach galt es, das entstandene Wollknäuel wieder zu entwirren. Das  Bild könnte den Titel tragen: Wo ist der „Rote Faden“ in unserem Gemeindeleben? Oder mit anderen Worten: Was ist unsere Konzeption?

Walter Schwingel





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